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Digitales Mind-Mapping: Wie Kreativität gefördert und neue Ideen besser kommuniziert werden können

Claudia Fuchs
November 11, 2022

Kommunikation ist ein höchst kreativer Prozess, das wird vor allem im Arbeitsalltag oft vergessen. Unsere Art zu kommunizieren ist durch die digitale Transformation und deren Hilfsmittel einfacher, schneller und effizienter geworden. Wir können Nachrichten in Bruchteilen von Sekunden von einem Kontinent zum nächsten schicken. Wir können immer und überall in bester Qualität miteinander sprechen. Und wir können uns in digitalen Räumen verabreden und uns dabei sogar sehen. Dieser unglaubliche technische Fortschritt hat vieles vereinfacht. Unserer eigenen Kreativität wurden dadurch aber auch neue Grenzen gesetzt. Sie scheint sich nur mehr in vorgegebenen binären Bahnen zu bewegen. Das muss nicht sein, denn es gibt Möglichkeiten, bei denen beide Seiten voneinander profitieren.

Inhalt

Zwei Arten von Kreativität
Raum für neue Ideen schaffen
Kreativitätskiller vermeiden
Klassische Kreativitätstechniken
Kreative Ideen richtig kommunizieren
Die Lösung: Mind-Mapping
Mind-Mapping-Software für Unternehmen
Kreative Kommunikation
Fazit
Whitepaper: Employer Branding

 

Zwei Arten von Kreativität

Kreativität ist eine große schöpferische Kraft. Sie wird als Fähigkeit bezeichnet, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist. Darüber hinaus gibt es mehrere Ansätze, was kreative Leistungen ausmacht und wie sie entstehen. In einem dieser Ansätze wird zwischen problemlösender Kreativität und schöpferischer Kreativität unterschieden. Erstere ist zur Lösung einer vorgegebenen Aufgabe erforderlich. Letztere dient der Erkundung künftiger Möglichkeiten bei der Schaffung eines Werkes. Beide Arten von kreativem Handeln sind auch im geschäftlichen Umfeld in unterschiedlichen Situationen und Bereichen von hohem Wert. Unternehmen und Führungskräfte sollten sich die Frage stellen, wie sie die verborgenen kreativen Ressourcen ihren Mitarbeiter*innen erkennen und zutage fördern.

Unternehmen, die kreative Arbeit fördern, finden auch leichter kreative Mitarbeiter*innen.

 

Raum für neue Ideen schaffen

Kreative Talente können für Unternehmen ein großes Potenzial darstellen, wenn sie in ihrem Tun nicht eingeschränkt werden. Selbst in Menschen, die sich bislang nicht durch großen Einfallsreichtum hervorgetan haben, können schöpferische Ideen schlummern. Natürlich ist nicht jeder neue Einfall erfolgversprechend. Es wird auch nicht jeder kreative Vorschlag umgesetzt werden, aber die Möglichkeiten für Geistesblitze oder außergewöhnliche Problemlösungen dürfen nicht von vorneherein verhindert werden. Kreativität muss fließen können. Sie braucht Raum und gedeiht unter bestimmten Voraussetzungen einfach besser. Unternehmen, die in kreativitätsfördernde Rahmenbedingungen investieren, werden auch am Arbeitsmarkt profitieren. Passt das Umfeld, werden neue kreative Talente leichter gefunden und bestehende Mitarbeiter*innen mit guten Ideen können besser im Unternehmen gehalten werden. Das ist ein großes Plus beim immer wichtiger werdenden Employer Branding.

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Kreativitätskiller vermeiden

Die Kreativitätsforschung hat bereits mehrere Faktoren identifiziert, die Kreativität verhindern. Diese können auch auf den Arbeitsalltag in Unternehmen umgelegt werden. Einer von diesen Ideenhemmern ist Schlafmangel. Unser Gehirn reagiert auf Müdigkeit ähnlich wie auf Alkohol. Das Frontalhirn wird gehemmt und die Gedächtnisverarbeitung, die für das Planen, Bewerten und die emotionalen Zusammenhänge verantwortlich sind, leidet darunter. Natürlich können Mitarbeiter*innen nicht zum Schlafen gezwungen werden, aber auch eine gute Work-Life-Balance wirkt langfristig Wunder. Vor allem in japanischen, aber auch immer mehr US-amerikanischen Unternehmen geht das Management noch einen Schritt weiter. In speziellen Schlafräumen wird der Belegschaft das Power Napping ermöglicht. Bereits 10 bis 30 Minuten Schlaf erhöhen die Produktivität, aber auch die Kreativität nachgewiesenermaßen. Diese Dauer sollte aber nicht überschritten werden, da danach eine Tiefschlafphase beginnt, aus der man viel schwerer erwacht.

Ein weiterer Kreativitätskiller ist Angst. In einer Atmosphäre der Unterdrückung kommen weniger große Ideen zustande. Auf unsere Arbeit umgelegt, heißt das, wir benötigen ein offenes, freundliches Klima, um kreativ sein zu können. In eine ähnliche Kategorie fällt der Zeitdruck. Auch die geistreichsten Künstler*innen tun sich schwer, unter Stress Höchstleistungen zu erbringen. Selbst geniale Innovationen beginnen meist als kurzer Geistesblitz und brauchen Zeit zu reifen. Es gibt allerdings auch Menschen, die erst unter Druck die richtige Motivation finden. Zu guter Letzt brauchen kreative Menschen Input. Ein bildungsfernes Umfeld und eine eintönige Beschäftigung ersticken gute Einfälle meist schon im Keim. Unternehmen, die Kreativität fördern wollen, bieten Bildungsmöglichkeiten und sorgen auch im Arbeitsalltag für ausreichend Abwechslung.

Schlechtes Arbeitsklima verhindert kreative Lösungen macht Mitarbeiter*innen unzufrieden.

 

Klassische Kreativitätstechniken

Für die meisten Anforderungen, die uns im Alltag gestellt werden, benötigen wir keine Kreativität. Wir wissen, wie wir Zähne putzen, den Aufzug benutzen oder Stiegen steigen. Selbst komplexe Tätigkeiten wie Autofahren oder das Schreiben auf einer Computertastatur laufen nach einiger Zeit fast wie von selbst. Ausgerechnet bei solchen, scheinbar unbewussten Abläufen haben wir oft die besten Ideen. Diese Situationen stehen im krassen Gegensatz zu jenen Momenten, in denen wir verbissen nach einer Lösung suchen. Das Geheimnis heißt Entspannung und Zerstreuung. Erst wenn wir Abstand zu einem gewissen Thema gewonnen haben, können kreative Gedanken erblühen. In so einem Fall würden wir den Erfolg allerdings mehr dem Zufall überlassen.

Es gibt auch klassische Kreativitätstechniken, die gezielter zu einem guten Einfall oder einer cleveren Lösung führen. Dabei können drei verschiedene Grundmethoden unterschieden werden. Bei den intuitiven Methoden stehen Assoziationen im Vordergrund. Bei diskursiven Methoden wird ein Problem in seine Bestandteile zerlegt, und anschließend werden in Gruppen Teillösungen erarbeitet, die schließlich zu einem Ganzen führen. Die dritte Variante sind Kombimethoden, die intuitive und diskursive Elemente enthalten. Ziel dieser kombinierten Herangehensweise ist es, neue Blickwinkel durch einen Perspektivenwechsel zu bekommen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Intuitive Methoden: die 6-3-5 Methode, die ABC-Liste, Mindmapping.
  • Diskursive Methoden: die Osborn-Methode, SCAMPER, die Relevanzbaumanalyse.
  • Kombimethoden: die De-Bono-Hüte, die Walt-Disney-Methode oder die Raikov-Methode

 

Kreative Ideen richtig kommunizieren

Die eben genannten Methoden haben alle etwas gemeinsam: Sie sollen uns auf die Sprünge helfen und uns dabei unterstützen, unser kreatives Potenzial so gut es geht auszuschöpfen. Unternehmen können von kreativen, motivierten Mitarbeiter*innen nur profitieren und sollten neue Ideen und Lösungsansätze aktiv fördern. Das führt nicht nur zu neuen Arbeitsweisen, möglichen Produktneuheiten und mehr Produktivität, auch die allgemeine Zufriedenheit wird in einem derart geförderten Umfeld steigen. Die Grundlagen dafür sind allerdings Vorgaben, wie kreative Geistesblitze in einer Organisation richtig kommuniziert werden können. So kreativ ihre Belegschaft auch ist, kreative Schöpfungen und erfolgversprechende Vorschläge, die in irgendeinem Ordner oder einer Schublade verstauben, helfen keinem etwas.

Ideen müssen, besonders in größeren Unternehmen, für alle Beteiligten verständlich formuliert, gespeichert werden sowie von überall abrufbar sein. An dieser Stelle kommt die moderne Technik wieder ins Spiel. Inzwischen gibt es etliche digitale Lösungen, die von den analogen Kreativitätstechniken inspiriert wurden und diese für die kreative Teamarbeit perfektioniert haben.

 

Die Lösung: Mind-Mapping

Kreative Menschen sollen möglichst frei denken dürfen. Letztlich ist es aber der Mix aus Freiheit, manche nennen es auch Chaos, und Ordnung, der zu brauchbaren Produkten und Lösungen führt. Bei der Mind-Mapping-Methode hilft das Prinzip der Assoziation dabei, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeit des Gehirns zur Kategorienbildung zu nutzen. Dabei werden „Gedankenlandkarten“, sogenannte Mindmaps, erstellt.

Eine klassische Mindmap wird auf unliniertem Papier erstellt, in dessen Mitte das zentrale Thema kurz und verständlich formuliert wird. Davon ausgehend werden die wichtigsten Schlüsselbegriffe mit unterschiedlich dicken Linien verbunden. Formal gesehen sind Mindmaps beschriftete Baumdiagramme zu ausgewählten Themen, bei denen von Beginn an eine vernetzte Struktur erzeugt wird. Mind-Mapping hilft uns dabei, unsere Ideen zu kanalisieren, zu ordnen und neue Zusammenhänge zu erkennen. Eine gut gestaltete Mindmap macht selbst komplexe Ideen für andere verständlich. Diese visuellen Stützen können übrigens auch im Team erarbeitet werden.

 Mind-Mapping zählt zu den beliebtesten Kreativitätstechniken weltweit.

  

Mind-Mapping-Software für Unternehmen

Mindmapping ist eine wunderbare Technik, um Gedanken und Zusammenhänge zu erfassen. Mit einer modernen Mind-Mapping-Software können die Vorteile dieser ursprünglich analogen Kreativitätstechnik in ihren digitalen Workflow integriert werden. So können die kreativen Köpfe in Ihrem Unternehmen ihre Ideen besser ausarbeiten, sicherer speichern und gezielter kommunizieren. Ein gutes Beispiel für eine derartige Lösung ist der Mindjet MindManager. Diese intuitiv und einfach zu bedienende Visualisierungs- und Produktivitätssoftware unterstützt als zentrales Arbeitstool das dynamische Erfassen, Bearbeiten und Kommunizieren von Gedanken und Informationen in verschiedenen Diagrammtypen wie Mindmaps, Flussdiagrammen oder Concept Maps.

 

Kreative Kommunikation

In unserem Arbeitsalltag sammeln wir immer mehr Daten und Informationen. Wir benötigen Dokumente, Inhalte von Internet- und Intranetseiten, E-Mails, To-do-Listen, eigene Notizen und vieles mehr. Diese Inhalte brauchen wir nicht nur, um kreativ sein zu können, sie machen unsere Arbeit erst möglich. Mit dem MindManager sind solche Informationen schnell zusammengestellt. Die intuitive Bedienweise sorgt für schnelles Verständnis der Benutzeroberfläche. Typische visuelle Map-Elemente wie Farben, Markierungen und Querverbindungen erleichtern das Verständnis der gesammelten Daten und ergänzende Informationen können einfach per Anhang oder Hyperlink zur Verfügung stehen.

So kann nicht nur Kreativität bestens kommuniziert werden, es wird auch bestens kreativ kommuniziert, denn der MindManager berücksichtigt alle Veränderungen im Projektverlauf vom ersten Brainstorming bis hin zu den einzelnen Arbeitsschritten. Alle gesammelten Infos sind für Präsentationen hierarchisch geordnet und können in unterschiedlichen Dateiformaten exportiert werden. Darüber hinaus ermöglicht die Co-Editing-Funktion Team-Zusammenarbeit in Echtzeit, ganz egal welche Version von MindManager Ihre Mitarbeiter*innen verwenden.

 

Fazit

Unternehmen profitieren von kreativen Mitarbeiter*innen beträchtlich. Um einfallsreiche Talente im aktuell sehr hart umkämpften Arbeitsmarkt zu finden und halten zu können, müssen originelle Ideen im Arbeitsalltag gefördert werden. Arbeitgeber, die für ein offenes und innovationsfreundliches Klima sorgen, werden automatisch auch ihr Employer Branding verbessern. Mithilfe einer cloudbasierten Wissens- und Informationssoftware können neue Ideen und umfangreiche Projektinformation gesammelt, verständlich aufbereitet und kommuniziert werden. Dabei werden meist klassische Kreativitätsmethoden verwendet.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Programm MindManager, das als Basisdarstellung Gedächtnis- oder Wissenslandkarten, sogenannte Mindmaps nutzt. Diese Visualisierung von Informationen entspricht unserer Art zu denken und sorgt für schnelles Verständnis und leichte Nachvollziehbarkeit durch verschiedene Darstellungsmöglichkeiten wie Flow Charts oder Concept Maps. MindManager ist intuitiv, weitgehend selbsterklärend und auch ohne aufwendige Schulung einsetzbar. Das motiviert Mitarbeiter*innen und erleichtert kreativen Output und die Zusammenarbeit.

Die dynamische Software erlaubt es, die gesammelten Informationen ständig bearbeiten zu können und ermöglicht Teams-, Planungs-, Brainstorming- und Whiteboard-Sitzungen. Außerdem kann die integrierte Co-Editing-Funktion für Windows, Mac, Chromebook und Microsoft Teams genutzt werden. Kreative Zusammenarbeit ist mit einem derartigen Programm in Echtzeit und von überall möglich. Ein großer Gewinn in Zeiten von Telework, Shared Desks und Hybrid Work und ein echter Kreativitäts-Pusher.

 

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