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Der Weg in die Cloud – Was Sie beachten sollten

Alexander Schwarz
13.04.21 10:00

Cloud oder nicht Cloud – ist das überhaupt noch eine Frage? Die richtige Frage ist vielmehr jene nach dem "Wie?". Wie können (oder müssen) Unternehmen die Cloud nutzen, um zukunftsfähig zu werden oder zu bleiben.

 

Inhalt

"Hybrid" in die Zukunft
Die Cloud als Enabler für Zielerreichung und Innovation
Relikte aus der Vergangenheit: Zentrale Rechenzentren
Konstante Optimierung als Schlüssel zum Erfolg
Fazit

 

 

"Hybrid" in die Zukunft

Wurde früher die Hybrid Cloud noch als "Übergangstechnologie" angesehen, ist sie heute viel stärker ins Zentrum gerückt. Durch die Weiterentwicklung der technologischen Möglichkeiten wurde "hybrid" zu einer strategischen Form der Cloud-Nutzung. Sie ist gekommen, um zu bleiben.

Grundsätzlich sprechen wir dabei von einer Hybrid Cloud Strategie. Damit betonen wir die Vielschichtigkeit und die Bandbreite jener Möglichkeiten, die aktuelle Technologien zu bieten haben und aus denen sich die individuelle Lösung eines jeden Unternehmens letztendlich zusammensetzt. Unternehmen sollen nicht denken, sie müssten alle Workloads um jeden Preis in die Cloud übertragen – ohne Wenn und Aber. In vielen Fällen ist ein Mix aus On-Premises und Cloud-Lösungen absolut sinnvoll und legitim, in anderen Fällen überwiegen die Vorteile einer Cloud-only Lösung.

ACP Tipp:
Eben weil die Anforderungen jedes Unternehmens so individuell sind, sollten Sie gleich am Beginn Ihrer eigenen (Hybrid) Cloud Journey großen Wert darauf legen, ein klares Bild von Ihrer Strategie und Ihren Zielen zu zeichnen. Nur so kann genau die Lösung oder Lösungskombination erarbeitet werden, die den Anforderungen Ihres Unternehmens zu jeder Zeit gerecht wird.

Mit der Hybrid Cloud in die Zukunft

 

Die Cloud als Enabler für Zielerreichung und Innovation

Der Weg in die Cloud ist für jedes Unternehmen ein umfangreiches Unterfangen, das in der Regel nicht einfach und rasch selbst umzusetzen ist. Im Vorfeld ist eine gute, individuelle Planung unerlässlich, um auch wirklich das gewünschte Resultat zu erzielen. Am Beginn steht daher immer eine Bestandsaufnahme der jeweiligen IT-Landschaft und jener Applikationen, die das Unternehmen im Einsatz hat. Daraus ergibt sich das Verständnis, wie Workloads und Daten in die Cloud gebracht und optimiert werden können, sodass sie letztendlich auch problemlos funktionieren.

ACP Tipp:
Behalten Sie Ihre zukünftigen Ziele und Strategien stets im Hinterkopf, so verhindern Sie, dass die Cloud zum reinen Selbstzweck "verkommt" und Ihnen mehr Arbeit macht, als sie Ihren Unternehmenszielen dienlich ist. Die Cloud und Ihre IT sind Enabler – sie ermöglichen Innovation und das Erreichen Ihrer Ziele -  jetzt und in Zukunft.

Klären Sie gleich zu Beginn Ihrer Reise die Ziele, Aufgaben und Prioritäten Ihres Unternehmens. Stellen Sie sich dazu essentielle Fragen wie:

  • Wo sehen Sie Ihr Unternehmen aus Managementsicht in den nächsten 5 – 10 Jahren?
  • Passt Ihre IT-Strategie zur Unternehmensstrategie?
  • Was muss verändert werden, um aktuelle und zukünftige Geschäftsziele (besser) zu erreichen?
  • Wie sieht das Pilotierungsprojekt aus, mit welchem ein Hybrid Cloud-Ansatz zielführend evaluiert werden kann?
  • Welche Geschwindigkeit ist die richtige für die Pilotierung bzw. die Migration, um das Projekt nicht zu gefährden?
  • Was wird an komplementärem Equipment und Werkzeugen benötigt, um die Migration erfolgreich durchzuführen und den Mehrwert der Cloud voll ausschöpfen zu können?
Ein verlässlicher und cloud-erfahrener IT-Partner, der in dieser ersten, entscheidenden Phase den Überblick behält, die richtigen Fragen stellt und objektiv auf das Unternehmen blickt, kann hier eine wichtige Stütze für den Erfolg des Projektes sein.

Eine gute Planung ist essentiell für den erfolgreichen Weg in die Cloud

 

 

Relikte aus der Vergangenheit: Zentrale Rechenzentren

Heute wird oft noch mit zentral gesteuerten Rechenzentren operiert. In Zukunft sind Workloads auf mehrere Standorte verteilt. Um ein zukunftsfähiges Rechenzentrum zu erhalten, muss deshalb bei der Infrastruktur vorausgedacht werden.

Die Grundlagen, wie heute Daten verarbeitet und gespeichert werden, haben sich völlig verändert. Sehen wir uns zum Beispiel die Möglichkeiten einer Drogeriemarktkette an, die mehrere Filialen an verschiedenen Standorten betreibt. Es muss sich hier nicht mehr alles in einem zentralen Rechenzentrum oder in der Cloud abspielen. Filialen können Rechenleistung übernehmen. Dezentralisierung durch die Nutzung von Edge Computing ist das Zauberwort. Dabei ermöglichen verteilte Einzelkomponenten völlig neue Wege.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Ein Busunternehmen verkauft Tickets online. Es ist nur noch ein kleiner Schritt, viel mehr über die Passagiere und deren Gewohnheiten zu erfahren: Wann werden Fahrkarten abgeholt? Wann gehen Check-In und Boarding vonstatten? Wie lange wird dafür benötigt und wie viel Gepäck ist mit an Bord? Diese Informationen können am Ort des Geschehens erfasst und verarbeitet werden. Dadurch ergeben sich neue, digitale Marketing-Werkzeuge und gleichzeitig verbessert sich der Service für Endkunden.

 

 

Konstante Optimierung als Schlüssel zum Erfolg

Mit der Implementierung einer Cloud oder einer Hybrid Cloud ist die Reise noch nicht abgeschlossen. Die Hybrid Cloud ist so dynamisch, dass man um laufende Optimierung und Modernisierung nicht umhin kommt. Nur so kann stets das volle Potenzial ausgeschöpft und der volle Nutzen aus der Investition herausgeholt werden. Dieser stete Prozess liefert - je nach Innovationen in der IT - laufend bessere Ergebnisse. Deshalb ist es erfolgsentscheidend, stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein. Ohne Investition in zusätzliche Manpower ist das von Unternehmen selbst jedoch nicht zu bewältigen.

Konstante Optimierung als Schlüssel zum Erfolg

Der unschlagbare Vorteil von Cloud-Lösungen gemeinsam mit einem professionellem IT-Partner ist, dass ausschließlich bezahlt wird, was auch tatsächlich konsumiert wird. Hohe Personalkosten und z.B. nicht benötigte Rechen- oder Datenspeicher-Ressourcen werden vermieden, IT-Kosten sinken. Mit jenen Tools, die wir beispielsweise bei ACP laufend im Einsatz haben, können wir vom Assessment bis zur Implementierung alle Arbeitsschritte wesentlich beschleunigen, effektiver und effizienter machen. Dazu gehört auch, wenn gewünscht, dass wir die IT unserer Kunden permanent auf dem neuesten Stand der Technik halten und damit deren Innovationskraft stärken. 

 

Fazit

Zu einer Cloud gibt es de facto keine Alternativen, denn die "Festplatte im Keller" wird vermutlich keine wirtschaftlichen Innovationen bringen. Es gibt daher kaum noch Argumente, die gegen das Arbeiten mit einer Hybrid Cloud sprechen. Meist ist Unternehmen gar nicht bewusst, welche Möglichkeiten die (Hybrid) Cloud zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung bietet. Umso wertvoller ist es, einen Trusted Cloud Advisor an der Seite zu haben, der mit aktuellem Know-how und mit einer objektiven Außenansicht des Unternehmens beratend zur Seite steht.

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