Kontakt

Der entfesselte Arbeitsplatz

Martin Mairhofer
Juli 28, 2020

aktualisiert am: 20.04.2022 11:18

Die COVID-19-Pandemie hat die Anzahl der Homeoffice-Nutzer*innen in Österreich in kürzester Zeit fast verdoppelt – und auch in Zukunft wollen viele Unternehmen und Beschäftigte an flexiblen Arbeitsmöglichkeiten festhalten. Für die IT-Admins bleibt dies eine enorme Herausforderung. Wie kann die Arbeitsfähigkeit – vielleicht auch auf privater Hardware und mit eingeschränkter Bandbreite – gesichert werden? Die Antwort lautet: Mit der richtigen Technik, die beschränkte Ressourcen ausgleicht und unabhängig vom Ort eine sichere und effektive Arbeitsumgebung schafft.

Noch im Dezember 2019 gaben nur 10 Prozent der Österreicher*innen an, in der Regel im Homeoffice zu arbeiten. 23 Prozent arbeiteten zumindest gelegentlich von zu Hause aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Integral im Auftrag des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).

Vier Monate und ein Lockdown später waren es bereits 42 Prozent, die zumindest teilweise im Homeoffice tätig waren. Wobei Homeoffice oder besser „Work from Home“ weit gefasst werden muss. Angesichts geschlossener Schulen, Horte und Kindergärten wichen zu Beginn der Pandemie manche Büroarbeitskräfte auch in Hotelzimmer und andere Räumlichkeiten aus, um konzentriert arbeiten zu können.

Aktuelle Studien zeigen, dass viele Beschäftigte diese Flexibilität auch in Zukunft nicht aufgeben wollen. Das Meinungsforschungsinstitut OGM befragte im Auftrag des österreichischen Arbeitsministeriums über 1.400 Erwerbstätige und mehr als 1.600 Unternehmen bzw. Dienststellen zu ihren Erfahrungen und Erwartungen. Das Ergebnis ist eindeutig: Mehr als zwei Drittel aller berufstätigen Menschen sehen die Zukunft der Arbeit auch nach der Krise im flexiblen Wechsel zwischen Büro und Homeoffice.

Inhalt

Virtuelle Arbeitsumgebung
Grundlegende Fragen der VDI gelöst
Virtualisierung konsequent weitergedacht
Von der reinen Oberfläche zur Arbeitszentrale
Neue Arbeitsweisen brauchen neue Sicherheitskonzepte
Fazit

 

Virtuelle Arbeitsumgebung

Aus Sicht der IT ist die neue hybride Arbeitswelt aber weiterhin mit Herausforderungen verbunden. Schon kurz nach dem Beginn der Pandemie zeichnete sich ab, dass IT-Abteilungen nicht für jeden Beschäftigten einen klassischen PC-Arbeitsplatz im Homeoffice einrichten können. Für viele Unternehmen war dies rein aus logistischen Gründen nicht zu leisten.

Wer schon vor Corona als "Mobile Worker" tätig war und über eine entsprechende Ausstattung verfügte, musste sich kaum umstellen. Doch für viele tausende Büro-Angestellte galt das nicht. IT-Administratoren mussten sich Gedanken darüber machen, wie sie diesen Mitarbeiter*innen sicheren Zugriff auf alle Geschäftsanwendungen ermöglichen können – und dies auch mit privaten PCs und Notebooks und über private Internet-Anschlüsse mit oft begrenzter Bandbreite.

Viele IT-Abteilungen setzten in dieser Situation auf die Virtualisierung der Arbeitsumgebung mit Technologien von Anbietern wie Citrix. Die Vorteile dieser Lösung liegen auf der Hand: Alle Beschäftigten können so mittels Browser oder einer App die gewohnte Arbeitsumgebung auf das Gerät holen, das ihnen gerade zur Verfügung steht – sei es der private PC, der eigene Laptop oder vielleicht nur ein Tablet oder Smartphone. Die Unternehmensdaten bleiben dabei geschützt, da sie nicht lokal gespeichert, sondern nur innerhalb der virtuellen Umgebung verarbeitet werden.

Home-Office Arbeitsplatz

 

 

Grundlegende Fragen der VDI gelöst

Tatsächlich zeigte sich bereits in der Vergangenheit, dass eine virtuelle Arbeitsumgebung (VDI, Virtual Desktop Infrastructure) flexibel eingesetzt werden kann und so den heutigen Anforderungen an mobiles Arbeiten gerecht wird. Es gibt jedoch auch Stolpersteine, wie Bandbreite und Peripherie. Was passiert, wenn die Verbindungsgeschwindigkeit nicht ausreicht oder die Latenzzeit sehr hoch ist? Daneben stellt sich auch die Frage, wie die Virtualisierungslösung beispielsweise mit Druckern, Webcams oder speziellen Eingabegeräten kommunizieren soll.

Alle diese Fragen hat Citrix bereits gelöst. Mit der bandbreitenschonenden Technologie High Definition Experience (HDX) bindet der Hersteller flexibel die lokal vorhandenen Systemressourcen ein. Vor allem drei Prinzipien kommen dabei zum Tragen: Intelligente Umleitung, adaptive Komprimierung und konsequente Datendeduplizierung. Die intelligente Umleitung umfasst auch die Kommunikation mit den vorhandenen Peripheriegeräten. Webcam, Scanner und Drucker im Homeoffice sind damit ebenso Teil der virtualisierten Arbeitsumgebung wie Digitizer-Stift oder 3D-Maus. Zudem optimiert Citrix HDX die Darstellung von Microsoft Teams und ermöglicht auch in virtuellen Umgebungen reibungslose Online-Meetings mit perfekter Audio- und Videoqualität.

 

 

Virtualisierung konsequent weitergedacht

VDI-Lösungen, die sich damit begnügen, den bekannten PC-Arbeitsplatz mehr oder minder unverändert im Browser oder einer eigenen App zur Verfügung zu stellen, werden allerdings den Möglichkeiten der Virtualisierung nicht gerecht. Denn wo Software-Funktionen und Datenspeicher von On-Premises-Installationen und lokalen Netzwerk-Infrastrukturen abstrahiert werden, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten.

Citrix hat daher die Virtualisierung der Arbeitsumgebung konsequent weitergedacht. So ist ein mit Citrix eingerichteter digitaler Arbeitsplatz oft effizienter und smarter als der ursprüngliche PC-Arbeitsplatz. Denn Anwendungen, Unternehmensdaten und ganze Arbeitsprozesse lassen sich im virtuellen Raum völlig neu kombinieren.

 

 

Von der reinen Oberfläche zur Arbeitszentrale

Das einfachste Beispiel ist die globale Suche: Statt Abfragen nacheinander in SAP, Salesforce und Microsoft 365 abzusetzen, ermöglicht die Citrix Workspace App, mit nur einer Suche alle vorgegebenen Applikationen und Data Center zu durchforsten. Aber auch Single Sign-on, also die Nutzung verschiedener Anwendungen und Datenressourcen mit einer einmaligen Anmeldung, wird durch Citrix unterstützt und vereinfacht so den Arbeitsalltag der Anwender*innen.

Einen großen Effizienzfortschritt bietet darüber hinaus das Dashboard, das den zentralen Dreh- und Angelpunkt der unterschiedlichen Arbeitsabläufe darstellt. Schneller Zugriff auf die relevanten Anwendungen oder Funktionen, eine Anzeige der zuletzt verwendeten Apps und Dateien, Assistenzfunktionen und vieles mehr stehen zur Verfügung, um Anwender*innen bestmöglich bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen.

Citrix Content Collaboration erweitert schließlich die Möglichkeiten für die virtuelle Zusammenarbeit. Mit der Lösung lassen sich Dokumente sicher mit anderen Kontakten teilen und komplette Workflows ganz einfach digitalisieren. Anwender*innen können dabei intuitive Funktionen nutzen, um Inhalte gemeinsam zu bearbeiten, Freigaben einzuholen und Dokumente elektronisch zu signieren.

 

 

Neue Arbeitsweisen brauchen neue Sicherheitskonzepte

Die neue hybride Arbeitswelt erfordert von IT-Abteilungen aber auch, dass Thema Security neu zu denken. Denn wenn Beschäftigte im privaten WLAN mit sensiblen Firmendaten arbeiten – und dies möglicherweise auch noch mit eigenen Endgeräten – entstehen ganz neue Risiken. Viele Cyberkriminelle haben sich mittlerweile auf dieses Szenario eingestellt und zielen mit ihren Angriffen ganz bewusst auf Remote-Anwender*innen.

Mit einer konsequenten Virtualisierungsstrategie lassen sich viele dieser neuen Risiken vermeiden. Virtuelle Desktops sind von Haus aus sicherer als klassische VPN-Lösungen, da sie eine strikte Trennung zwischen digitalem Arbeitsplatz und physischem Endgerät ermöglichen. Sensible Daten liegen im geschützten Rechenzentrum – und die IT-Abteilung kann granular festlegen, ob Beschäftigte Dokumente lokal auf dem Endgerät speichern oder im Homeoffice ausdrucken dürfen.

Darüber hinaus bietet Citrix Technologien, um den Zugriff auf alle Arten von Applikationen abzusichern. Dank Zero Trust Network Access (ZTNA) können Anwender auch mit privaten Endgeräten sicher auf ihre Geschäftsanwendungen zugreifen – ganz gleich, ob diese virtualisiert im Rechenzentrum laufen oder als Services über die Cloud bereitgestellt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen VPN- und SSO-Lösungen, bei denen Benutzer*innen nur bei der Anmeldung authentifiziert werden, nehmen die ZTNA-Lösungen von Citrix während jeder Sitzung eine kontinuierliche Bewertung von Risikofaktoren vor. Werden verdächtige Aktivitäten erkannt, lassen sich die Zugriffsberechtigungen sofort automatisch ändern.

 

 

Fazit - Nicht nur im Home Office von Vorteil

Es gibt viele Anlässe, eine virtualisierte Arbeitsumgebung zu nutzen. Sei es, um mobil oder im Homeoffice zu arbeiten, um den Arbeitsplatz im Unternehmen flexibel wechseln zu können oder als Vorbereitung für Notfälle. Doch nur eine integrierte Lösung, die vorhandene Ressourcen nicht nur virtuell abbildet, sondern auch miteinander kombiniert und umfassend schützt, zieht den vollen Nutzen aus der Virtualisierung. Citrix bietet mit seinen ausgereiften Funktionen eine Vielzahl von Vorteilen, die ohne großen Aufwand für die IT-Administration auch in komplexen Umgebungen eine effiziente und sichere Arbeitsumgebung schaffen. Und nicht nur dort: Auch am PC-Arbeitsplatz im Unternehmen profitieren Anwender*innen von der höheren Effizienz dieser virtuellen Arbeitsumgebung.

ACP_Whitepaper_Sicherheitsrisiko-Mitarbeiter

Sicherheitsrisiko Mitarbeiter*in

Dieses Whitepaper beleuchtet, wo die größten Gefahren in der neuen hybriden Arbeitswelt lauern, wie Unternehmen ihre Beschäftigten für diese Risiken sensibilisieren können – und welche Maßnahmen dabei helfen, die Sicherheit am digitalen Arbeitsplatz auf die nächste Stufe zu bringen.

ERFAHREN SIE MEHR

Updates for innovators: Abonnieren Sie unseren Blog.