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Der entfesselte Arbeitsplatz

Martin Mairhofer
28.07.20 12:40

Die Quarantäne-Maßnahmen aufgrund der Pandemie haben in Österreich die Zahl der Home Office Nutzerinnen und Nutzer in kürzester Zeit fast verdoppelt. Für die IT-Admins war dies eine enorme Herausforderung: Wie kann die Arbeitsfähigkeit vielleicht auch auf privater Hardware, mit eingeschränkter Bandbreite gesichert werden? Die Antwort lautet: Mit der richtigen Technik, die beschränkte Ressourcen ausgleicht und unabhängig vom Ort eine effektive Arbeitsumgebung schafft.

Noch im Dezember 2019 gaben nur 10 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher an, in der Regel im Home Office zu arbeiten. 23 Prozent arbeiten zumindest gelegentlich von Zuhause aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Integral im Auftrag des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).

Vier Monate und einen Lock-down später waren es bereits 42 Prozent, die zumindest teilweise im Home Office tätig waren. Wobei Home Office oder besser Work from Home weit gefasst werden muss: angesichts geschlossener Schulen, Horte und Kindergärten wichen manche Büroarbeitskräfte auch in Hotelzimmer und andere Räumlichkeiten aus, die konzentriertes Arbeiten ermöglichten.

Darauf eingerichtet waren nur die wenigsten Firmen und Angestellten. Wer schon vor Corona als "Mobile Worker" tätig war und von der IT-Abteilung eine entsprechende Ausstattung bekommen hatte, musste sich kaum umstellen. Doch für viele tausend Büro-Angestellte galt das nicht. Die haben zwar einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz im Unternehmen, wo die IT-Administration die volle Kontrolle über Hardware, Software und Netzwerk-Technik hat und dafür sorgen kann, dass alle Anforderungen erfüllt werden. Aber das galt nicht bei Work from Home. Private PCs und Notebooks, unterschiedlichste Peripheriegeräte, fehlende Anwendungen, vor allem aber die Frage, welche Bandbreiten der private Internet-Anschluss hergibt – Download wie Upload – bereiteten den IT-Admins Kopfzerbrechen.

Inhalt

Virtuelle Arbeitsumgebung
Grundlegende Fragen der VDI gelöst
Virtualisierung konsequent weitergedacht
Von der reinen Oberfläche zur Arbeitszentrale
Fokus auf das Wesentliche
Fazit

 

Virtuelle Arbeitsumgebung

Im Einzelfall mag es möglich sein, dass ein adäquater PC-Arbeitsplatz im Arbeitszimmer zuhause eingerichtet wird. Doch für viele Unternehmen war dies aus rein logistischen Gründen nicht zu leisten. Eine elegantere und weniger aufwändige Alternative ist die Virtualisierung der Arbeitsumgebung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Jede Nutzerin oder jeder Nutzer kann mittels Browser oder einer App, die auf die virtualisierte Umgebung zugreift, seine gewohnte Arbeitsumgebung auf das Gerät holen, das zur Verfügung steht. Sei es der private PC, der eigene Laptop oder vielleicht nur das Tablet oder ein Smartphone. Die Unternehmensdaten bleiben sicher, denn sie werden nicht lokal gespeichert, sondern nur innerhalb der virtuellen Umgebung verarbeitet.

Tatsächlich zeigen die Verkaufszahlen der deutschen Distributoren, dass Virtualisierungssoftware in der Kalenderwoche 12 – direkt nach dem Lock-down in Deutschland – fast dreimal so häufig verkauft worden war wie im Vorjahr. Die Zahlen für Österreich dürften ähnlich gewesen sein.

Home-Office Arbeitsplatz

 

 

Grundlegende Fragen der VDI gelöst

Tatsächlich zeigte sich bereits in der Vergangenheit, dass eine virtuelle Arbeitsumgebung (VDI, Virtual Desktop Infrastructure) flexibel eingesetzt werden kann und so den heutigen Anforderungen, beispielsweise an mobiles Arbeiten, gerecht wird. Es gibt jedoch auch Stolpersteine, wie Bandbreite und Peripherie. Was passiert, wenn die Verbindungsgeschwindigkeit nicht ausreicht oder die Latenzzeit sehr hoch ist? Daneben stellt sich auch die Frage, wie die Virtualisierungslösung beispielsweise mit Druckern, Webcams oder Grafiktabletts kommunizieren soll.

Alle diese Fragen hat Citrix mit seinem „Workspace“ bereits gelöst. Mit der Bandbreiten-schonenden Technik High Definition Performance (HDX) setzt der Hersteller flexibel auf die lokal vorhandenen Ressourcen auf. Vor allem drei Prinzipien kommen dabei zum Tragen. Intelligente Umleitung, adaptive Komprimierung und konsequente Datendeduplizierung. Die intelligente Umleitung umfasst auch die Kommunikation mit den vorhandenen Peripheriegeräten. Webcam, Scanner und Drucker im Home Office sind damit ebenso Teil der virtualisierten Arbeitsumgebung wie Stift-Digitizer oder 3D-Maus.

 

 

Virtualisierung konsequent weitergedacht

VDI-Lösungen, die sich damit begnügen, den bekannten PC-Arbeitsplatz mehr oder minder unverändert im Browser oder einer eigenen App zur Verfügung zu stellen, werden allerdings den Möglichkeiten der Virtualisierung nicht gerecht. Denn wo Software-Funktionen und Datenspeicher von On-Premises-Installationen und lokalen Netzwerk-Infrastrukturen abstrahiert werden, ergeben sich völlig neue Möglichkeiten.

Citrix hat daher die Virtualisierung der Arbeitsumgebung konsequent weitergedacht. So ist der Citrix Workspace effizienter und smarter als der ursprüngliche PC-Arbeitsplatz. Denn Anwendungen, Unternehmensdaten und ganze Arbeitsprozesse lassen sich im virtuellen Raum völlig neu kombinieren.

 

 

Von der reinen Oberfläche zur Arbeitszentrale

Das einfachste Beispiel ist die globale Suche: Statt Abfragen nacheinander in SAP, Salesforce und Office 365 abzusetzen, ermöglich es Citrix Workspace, mit nur einer Suche alle vorgegebenen Applikationen und Data Center zu durchforsten.

Aber auch Single-Sign-On, also die Nutzung verschiedener Anwendungen und Datenressourcen mit einer einmaligen Anmeldung, wird durch den Citrix Workspace vorangetrieben und vereinfacht den Arbeitsalltag des Nutzers.

Einen großen Effizienzfortschritt bietet darüber hinaus das Dashboard, das den zentralen Dreh- und Angelpunkt der Arbeitsabläufe darstellt. Schneller Zugriff auf die relevanten Anwendungen oder Funktionen, eine Anzeige der zuletzt verwendeten Apps und Dateien, Assistenzfunktionen und vieles mehr stehen zur Verfügung, um Anwenderinnen und Anwender bestmöglich bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen.

 

 

Fokus auf das Wesentliche

Die Virtualisierung von Anwendungen erlaubt aber noch viel mehr – sie ermöglicht es, umfangreiche, komplexe Unternehmenssoftware auf die benötigten Funktionen zu reduzieren. Wo es bislang nötig war, eine umfangreiche Applikation zu starten und sich durch Menüs zu klicken, bis beispielsweise ein Reporting oder eine Maske zur Dateneingabe aufgerufen werden kann, genügt nun ein Klick im Dashboard, um die gewünschte Funktion als Micro-App zu erreichen.

Was sich so trivial anhört, hat weitreichende Konsequenzen. Denn die Micro-Apps lassen sich über virtuelle Assistenten aufrufen, die das Arbeiten rationalisieren, oder zu automatisierten Prozessen zusammenfügen. Nicht zuletzt können – vom User unbemerkt – andere Applikationen eingesetzt werden, solange sie die abstrahierten Funktionsaufrufe unterstützen.
Viele verbreitete Unternehmensanwendungen unterstützen dieses Micro-App-Verfahren des Citrix‘ Workspace. Über den eigenen Microapp Page Builder können auch ältere, lokale Anwendungen in die Optimierung der Workflows einbezogen werden. So wird der Arbeitsplatz intelligenter und effizienter.

 

 

Fazit - Nicht nur im Home Office von Vorteil

Es gibt viele Anlässe, eine virtualisierte Arbeitsumgebung zu nutzen. Sei es, um mobil arbeiten zu können oder im Home Office, um den Arbeitsplatz im Unternehmen flexibel wechseln zu können oder als Vorbereitung für Notfälle. Doch nur eine integrierte Lösung, die vorhandene Ressourcen nicht nur virtuell abbildet, sondern auch intelligent miteinander kombiniert, zieht den vollen Nutzen aus der Virtualisierung. Citrix Workspace bietet mit seinen intelligenten und effizienten Funktionen eine Vielzahl von Vorteilen, die ohne großen Aufwand für die IT-Administration auch in schwierigen Umgebungen eine effiziente und sichere Arbeitsumgebung schaffen. Und nicht nur dort: auch am PC-Arbeitsplatz im Unternehmen profitieren Anwenderinnen und Anwender von der höheren Effizienz dieser virtuellen Arbeitsumgebung.

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Der moderne digitale Arbeitsplatz für Ihr Unternehmen: Citrix Workspace™

 

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