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Aus dem Lockdown flexibel durchstarten

Reinhard Travnicek
21.01.21 15:55

Kurzarbeit, Lockdowns – und wieder durchstarten! Unsere Businessmodelle sind in den letzten Jahren sehr volatil geworden. Aus den herausfordernden Jahren nach 2008 haben wir gelernt: OPEX kommt vor CAPEX. Die Flexibilität, die das Umleiten der Geldflüsse für Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche bedeutete, ist heute nicht mehr wegzudenken. Befeuert werden alle Arten der sogenannten "Pay-per-Use"-Modelle einmal mehr durch die Corona-Pandemie. Expert*innen rechnen inzwischen erst wieder für das Jahr 2022 mit einer Normalisierung unseres Lebens. Das Wirtschaftsniveau von 2019 werden wir erst wieder im Jahr 2023 erreichen, sagt die Wissenschaft. Bis dahin müssen Unternehmen weiterhin auf eine hohe Flexibilität, beispielsweise während der Lockdowns, vorbereitet sein. Zeitgleich wird vor starken Veränderungen der Marktanteile gewarnt. Anhand von China sehen wir, dass die dortige Wirtschaft aufgrund seiner rigiden Politik scheinbar schneller durch die Krise kommt

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein stetiges Auf und Ab der Wirtschaftslage die kommenden Jahre bestimmen wird: immer wieder Einbrüche aufgrund von Beschränkungen, gefolgt von Wachstumsphasen, in denen sich die Wirtschaft schnell erholt. Um sich darauf einzustellen, müssen sich Unternehmen deutlich flexibler aufstellen als in der Vergangenheit.

 

Inhalt

Aus Krisen lernen
Der OPEX-finanzierte Arbeitsplatz
Smart Workspace als Lösung
Für die Zukunft wappnen
Mittelfristige Empfehlungen der Marktforscher
Die technische Alternative zur eigenen IT-Infrastruktur
Welches Lizenzmodell ist für Sie das beste?
Service-Paket vom ACP Citrix Service Provider
Fazit

 

 

Aus Krisen lernen

Wie diese Flexibilität aussehen kann, zeigt ein genauer Blick zurück auf die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008-2010 sowie die nachfolgende Schulden- und Währungskrise. Gerade in den Ländern, in denen staatliche Hilfen begrenzt und auch die Unterstützung durch die Banken knapp waren, wie im Baltikum, auf Zypern oder Malta, passten sich die Unternehmen notgedrungen am schnellsten an. Sie hatten schlicht nicht die Mittel, um mit dem beginnenden Aufschwung hohe Investitionen zu schultern und so beispielsweise die eigene IT-Infrastruktur auszubauen.

Immer mehr Unternehmen setzen auf flexible Cloud-Services

Stattdessen nutzten sie flexible Cloud-Services, die Rechenleistung und Speicherkapazitäten, Anwendungen und Plattformen auf Basis monatlicher Mietzahlungen bereitstellen. Rasch wachsender, zusätzlicher Bedarf konnte dadurch ebenso schnell befriedigt werden wie eine Anpassung der Kosten, wenn es Rückschläge in der Entwicklung gab. Damit unterschied sich die Strategie von Firmengründern und -rettern fundamental von der in wohlhabenderen Ländern. Indem sie hohe Anfangsinvestitionen vermieden und somit CAPEX-Aufwendungen in OPEX-Ausgaben umwandelten, schufen sie ein gedeihliches Umfeld für Startups und Neugründungen aus den Abteilungen untergegangener Firmen, die ohne großen Kapitalbedarf ihre Geschäfte erfolgreich entwickeln konnten.

In den genannten Ländern legte in Folge der Anteil der Unternehmen, die Cloud Computing Services nutzen, erheblich zu. Vergleicht man die Werte von 2014 mit denen von 2018, so zeigen sich erhebliche Sprünge, beispielsweise in Estland und Malta.

High-Level-Dependence-on-cloud-computing-services

 

 

Der OPEX finanzierte Arbeitsplatz

Business Continuity via Home-Office hat viele Betriebe während der Lockdowns besonders gefordert. Das Risiko von Unternehmensstillständen wurde durchwegs als sehr hoch bewertet. Wie auch nach 2008 werden wieder erstarkende Unternehmen die Liquidität im Fokus haben, und daher verstärkt Mietmodelle für die Finanzierung ihrer Arbeitsplatzinfrastruktur anstreben.

Die Hersteller haben rasch mit Lizenzmodellen und technischen Lösungen reagiert und auch wir haben hochverfügbare Smart Workspace Lösungen ins Zentrum unserer Geschäftstätigkeit gerückt.

Flexibel und sicher arbeiten

Flexibel und sicher arbeiten, flexibel zahlen – so lautet unsere Devise und zieht sich als Konzept vom Lizenzmodell bis hin zum mobilen Arbeitsplatz durch. Der Smart Workspace braucht aber neben der Hardware-Ausstattung und den Lizenzen auch smarte Arbeitsabläufe. Auch hier bieten die intelligenten Smart Workspace Lösungen erhebliche Vorteile.

 

 

Smart Workspace als Lösung

Dreimal hieß es im Vorjahr: Lockdown! Für Industrie, Handel, Gesundheitswesen, aber auch für die Behörden und den gesamten Bildungssektor. In kurzer Zeit musste auf Work from Home resp. Distance-Learning umgestellt werden. Doch wie können beispielsweise die Mitarbeiter*innen in der Verwaltung oder in Sekretariaten ihre Aufgaben erledigen, wenn sie keinen Zugang zu den Büros und ihren regulären Arbeitsplätzen haben?

Einen wesentlichen Beitrag für den nahtlosen Übergang zur Remote Arbeit während des ersten Lockdowns konnte die Virtualisierungslösung Citrix Workspace leisten. Damit konnte ACP, einer der größten Citrix Provider in Österreich, innerhalb weniger Tage tausenden Mitarbeiter*innen in der öffentlichen Verwaltung, Lehrkräften und Schulangestellten in mehreren Bundesländern virtuelle Arbeitsplätze einrichten. Der Zugriff auf dienstliche Daten und Applikationen von zu Hause aus wurde dadurch möglich.

Smart Workspaces sind aber mehr als technische Lösungen. Sie sind eine Strategie, um Flexibilität, Wettbewerbsstärke und Innovationsfähigkeit zu sichern und das Ausfallsrisiko zu reduzieren.

Smart Workspaces sichern Wettbewerbsstärke, Flexibilität und Innovationsfähigkeit

 

Für die Zukunft wappnen

Die vergangenen und aktuellen Krisen sorgen dafür, dass sich unsere Arbeitswelt nachhaltig ändert. Die Citrix-Studie "Work 2035 – How people and technology will pioneer new ways of working" zeigt auf, dass sich die Flexibilität der Beschäftigungsverhältnisse in den kommenden anderthalb Jahrzehnten möglicherweise radikal wandelt. So glauben 60 Prozent der Arbeitnehmer*innen, dass der Anteil klassischer Festanstellungen dramatisch zurückgehen wird. Bei den Führungskräften denken knapp 40 Prozent, dass bis 2035 die Mehrheit der hochspezialisierten Fachkräfte freiberuflich tätig sein wird. 80 Prozent sehen sogar in technischen Plattformen und entsprechenden organisatorischen Maßnahmen das Mittel der Wahl für den Zugriff auf On-Demand-Talente, um den schwankenden Geschäfts- und Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Die Beziehung zwischen Unternehmen und Fachkräften wird also flexibler werden, und dieser Entwicklung muss sich auch die Bereitstellung von Arbeitsplätzen anpassen. Software-Lizenzen und andere IT-Ressourcen zu kaufen oder langfristig zu bestellen macht dann nur noch für eine begrenzte Kernmannschaft Sinn. Ein erheblicher Teil wird dagegen nach Bedarf gebucht, beispielsweise für die Dauer eines Projektes oder in einer Wachstumsphase mit hohem Arbeitsaufwand. Umgekehrt lassen sich die Kosten schnell senken, wenn das Geschäft unerwartet schnell zurückgeht – wie beispielsweise bei plötzlich auftretenden Krisen.

Neben der Flexibilisierung der Kosten durch neue Lizenzmodelle spielt auch die Virtualisierung des Arbeitsplatzes eine große Rolle bei der Veränderung der Arbeitswelt und Arbeitsweise. Die Ergebnisse zeigen: Flexible Arbeitsmodelle und intelligente Lösungen wie Automatisierung und der Einsatz von KI-gestützten Assistenzsystemen reduzieren die Komplexität des Arbeitsalltags und erlauben es den Mitarbeiter*innen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mitarbeiter*innen werden dadurch engagierter und produktiver, was wiederum Wachstum und Innovationen vorantreibt. Nicht zuletzt ermöglicht ein Workspace-Plattform-Modell einen effizienten Austausch zwischen Individuen und Gruppen innerhalb einer Organisation und trägt damit zu besserer Wertschöpfung bei, so ein weiteres Ergebnis der Work-2035-Studie.

Tim Minahan, Executive Vice President for Business Strategy bei Citrix, verweist darauf, dass die aktuelle COVID-19-Pandemie Unternehmen zwingt, ihre Geschäftsmodelle neu zu überdenken. Dabei werde es aber nicht bleiben. Herausforderungen und Störungen werden zunehmen, ist er überzeugt. „Aber wie die Studie Work 2035 deutlich macht, liegt in diesem Chaos eine Chance. Kluge Unternehmen nutzen die Krise heute, um mit der Planung für die »neue Normalität« dieser Zukunft zu beginnen“, so Minahan.

 

 

Mittelfristige Empfehlungen der Marktforscher

Zu ähnlichen Ergebnissen kommen die Marktforscher von Gartner. So konstatierte der Vizepräsident für Forschung bei Gartner, Jeffrey Hewitt, auf Gartners IT-Symposium/Xpo 2020 Americas eine Reihe von ähnlichen Trends – aber bereits für die kommenden drei Jahre.

Eine der bedeutendsten Entwicklungen wird die sprunghafte Zunahme von Home-Office und Mobile Office darstellen. Im Gegenzug bedeutet dies, dass Unternehmen ihre Büroarbeitsplätze reduzieren werden und ihre IT-Infrastruktur so umbauen, dass die meisten Mitarbeiter*innen des Unternehmens von einem beliebigen Standort aus arbeiten können. Geringere Ausgaben für Büroflächen und die dortige IT-Infrastruktur sind nur ein Teil dieser Veränderungen. Zugleich steigt die Resilienz gegenüber Krisenfällen, wenn die Daten ortsunabhängig per Cloud verfügbar und die Workforce nicht an einem Ort konzentriert ist, sondern regional verteilt arbeitet. Dies vereinfacht die Umsetzung von Business-Continuity-Strategien.

Ortsunabhängiges Arbeiten

Zugleich wird die Verlagerung von Daten und Anwendungen in die Cloud dazu beitragen, dass alte Zöpfe abgeschnitten und Beschränkungen durch Legacy-Systeme überwunden werden. Auf diese Weise könnten sich Unternehmen im Kern modernisieren und der digitalen Transformation Vorschub leisten.

Ergänzend sei erwähnt, dass die Marktforschung die (Hyper-)Automatisierung als DEN Trend auch am "normalen" Arbeitsplatz (und nicht nur in der Industrie) sieht. Denn mittlerweile können Technologien wie Robotic Process Automation auch auf virtuellen Desktops und im Workspace ohne Einschränkungen eingesetzt werden.

 

 

Die technische Alternative zur eigenen IT-Infrastruktur

Mit dem Citrix Workspace liegt eine Lösung vor, die es ermöglicht, einen PC-Arbeitsplatz komplett zu virtualisieren und als Anwendung übers Netz – mittels Client-Software oder im Webbrowser – anzubieten. Den User*innen stehen dabei die gleichen Anwendungen und Speicherressourcen zur Verfügung, wie sie auch am Desktop-PC oder am Firmennotebook vorliegen.

Gehostet wird die Lösung entweder auf unternehmenseigenen Servern, in einer Private Cloud bei Ihrer lokalen ACP oder direkt in einer Public Cloud wie Azure, AWS, Google etc. Eine enge Kooperation zwischen Citrix und Microsoft sorgt beispielsweise dafür, dass Citrix Workspace und weitere Anwendungen schnell und einfach auf der Cloud-Plattform Azure oder in einer hybriden Form betrieben werden können.

 

 

Welches Lizenzmodell ist für Sie das beste?

Mit den technischen Möglichkeiten ziehen die Lizenzmodelle gleich. Das Subskriptionsmodell adressiert Unternehmen, deren User*innen den Arbeitsplatz konstant nutzen. Die Zahl der Arbeitsplätze wird im Voraus jährlich definiert. Wird die Entscheidung mehrjährig, z.B. auf drei Jahre, getroffen, schlägt sich das in niedrigeren Kosten pro Lizenz nieder.

Das CSP (Service Provider) Modell bringt mehr Flexibilität für Ihr Unternehmen mit. Durch "Pay-per-Use" wird monatlich die Nutzung der Arbeitsplätze abgerechnet. Wir bieten diese Services bis hin zu einem Managed Service als Komplett-Paket an, das auf Ihre Bedürfnisse individuell zugeschnitten wird und auch das passende Lizenzmodell beinhaltet.

Unser CSP Modell bedeutet für Sie eine einfache (monatliche) Skalierbarkeit - und zwar in beide Richtungen. Mehr Lizenzen bei Projekten mit mehrmonatiger Laufzeit, weniger Lizenzen, wenn Sie im Sommer geschlossen haben (z.B. Bildungseinrichtungen) oder ein saisonabhängiges Geschäft abflaut. Dann gilt: wenn keine Nutzung vorliegt, wird auch nichts verrechnet.

Flexibles Arbeiten, flexible Nutzungsmodelle

 

 

Service-Paket vom ACP Citrix Service Provider

Um die Vorteile eines virtuellen Desktops, virtueller Anwendungen und virtuellen Datenbeständen voll ausschöpfen zu können, bedarf es einer Konzeption, die strategische und wirtschaftliche Anforderungen mit den technischen Möglichkeiten in Einklang bringt. Gerade kleine und mittlere Unternehmen mit begrenzten Skills in der IT-Administration profitieren von diesem Modell. Hier zahlt sich unser umfassendes Know-how und die Praxis-Erfahrung als ACP Kompetenzzentrum aus. ACP deckt als Citrix Service Provider alle relevanten Themenbereiche aus einer Hand ab und kann dies in Form eines Monthly Payment Business anbieten. Es werden also Hardware, Software und Dienstleistungen zu einem Komplettpaket mit monatlichem Festpreis geschnürt. Dieses Paket umfasst dann beispielsweise:

  • Software Lizenzen
  • IT-Infrastruktur Hardware
  • Managed Endpoint Systeme
  • Managed Printing Lösung
  • Betrieb in Ihrer Hybrid Cloud
  • Monitoring- und Support-Services
  • Leistungen aus dem Security Operation Center Austria
  • Leistungen aus dem Network Operation Center Austria
  • Service-Desk, 24/7 in Österreich


Weiters bieten wir an:

  • Dienstleistungen aus
    • New Work Design (Workshops, Schulung, Collaboration-Umgebung, Prozess Design)
    • Robotic Process Automation
    • Business Process Modelling
    • Operation Services, um die Administration von Standard- und Low-Level-Tätigkeiten zu entlasten

  • Projekte in den Bereichen
    • Industrie IoT & Industrie 4.0
    • Artificial Intelligence
    • Big Data & Analytics
    • Software Development
    • Augmented/Virtual Reality inkl. digitale Inklusion

  • Lösungen in den Bereichen
    • Social Intranets – Mitarbeiter*innen App
    • eProcurement Solutions
    • Enterprise Content Management Solutions

  • Financing
    • IT-Leasing
    • IT-Miete
    • Remarketing

 


Fazit

Unternehmensverantwortliche wollen sich für die Zukunft gut vorbereiten und möglichst flexibel aufstellen. Kommen Sie auf uns zu, wir erstellen für Sie basierend auf Ihren Anforderungen das Konzept. Sprechen Sie mit Ihren ACP Ansprechpartner*innen oder kontaktieren Sie das ACP X-tech Kompetenzzentrum unter sales.acx@acp.at

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Flexibel zurück an die Spitze


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